Liebster Award

Menschneskinders! Man möge es mit verzeihen, dass ich in letzter Zeit so blogunlustig war. Deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ich auf die Nominierung von Pip geantwortet habe. Die hat mich nämlich schon vor einiger Zeit für den Liebster Award verlinkt. Ich muss dazu vielleicht kurz erklären, worum es sich handelt. Das Motto lautet „Discover new blogs“. Zu diesem Zwecke sollen sich Blogger mit weniger als 300 Folgen gegenseitig verlinken um sich gegenseitig zu unterstützen. Und eben da setzt jetzt auch mein Problem schon an: Ich fühle mich wahnsinnig geehrt vorgeschlagen worden zu sein, möchte aber aus verschiedenen Gründen nicht weiter vorschlagen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, auf die mir gestellten Fragen zu antworten, aber leider damit die Kette zu unterbrechen. Man möge es mir verzeihen.

Welches Ziel verfolgst du mit deinem Blog bzw. was ist deine Motivation, ihn zu schreiben?

Ziel an sich verfolge ich keines. Mir fällt es leichter, solch große Projekte anzugehen, wenn ich das Gefühl habe in eine Gruppe integriert zu sein. Deshalb habe ich den Weg eines Blogs gewählt. Einfach um zu inspirieren, aber auch um inspiriert zu werden.

Woher nimmst du die Ideen für deine Blogeinträge? Wer oder was inspiriert dich?

Probleme 🙂 Probleme sind die größte Inspiration. Für die Lösungen bin ich dann viel auf pinterest unterwegs oder anderen Websites wie smarticular.

Hast du bestimmte Rituale beim Bloggen?

Absolut nicht. Ich schaff’s ja nicht einmal einen regelmäßigen Turnus einzuhalten. Ich würde gerne monatlich ein plastikfreies Rezept posten. Mit saisonalen Zutaten, die vielleicht auch etwas unbekannt sind. Wer aber regelmäßig meinen Blog ließt, der weiß, dass ich das noch nie gemacht habe. Ich sollte mir das aber jetzt definitiv vornehmen!

Womit verbringst du deine (Frei-)Zeit, sofern du nicht gerade bloggst?

Mit meinem Studium, mit meiner Arbeit auf dem Stadtmarkt, die ich sehr gerne mache. Allein schon, weil sie mir sehr viel Raum für mein größtes Hobby gibt, das Kochen. Früher stand ich noch mindestens einmal jährlich in meiner Heimatstadt auf der Theaterbühne, jetzt ist mir das aber mit pendeln und Arbeit und pipapo zu viel.

Was war das Verrückteste oder Außergewöhnlichste, das du in deinem Leben bisher gemacht hast?

Ich glaube das Verrückteste war das Um-die-Wette-Trampen nach Salzburg. Zwei zweier Teams vormittags los, abends da, gefeiert, die Nacht in einer Sparkassenfiliale verbracht und mim Zug heim.

Gibt es eine bestimmte Philosophie/ Religion o.ä. an der du dein Leben ausrichtest?

Religion ist ein schwer erklärbares Thema. Ich bin katholisch erzogen und auch durchaus gläubig. Hätte die Frage also geheißen: „Bist du gläubig?“ hätte ich definitiv mit JA geantwortet. Da aber die Frage um Religion ging und Religion für mich immer mit Kirche verbunden ist wird’s kompliziert. Weil die Kirche ist nicht mein Fall. Das heißt also, dass ich mich durchaus daran orientiere, ob Gott mit dem einverstanden ist, was ich tue, aber dazu muss ich nicht in die Kirche und zur Beichte oder so, weil er mich doch überall sieht.

Welches Lied singst du momentan unter der Dusche/ beim Autofahren/ wenn dich niemand hört?

Dank meinem Freund hab‘ ich heute morgen den Swansea City Song „Take me to the Vetch Field“ gesungen. Ich habe zwar weder eine Verbindung zu Swansea und noch weniger zu Fußball, aber der Song geht ins Ohr.

Womit kann man dich zum Lachen bringen?

Mit Märchen in Dialekten und Pipikaka-Humor 🙂

(Von Mona geklaut:) Dein Haus muss einer intergalaktischen Autobahn weichen und du hast nur wenige Minuten Zeit, es zu verlassen – welche drei Dinge nimmst du mit (von der Familie einmal abgesehen und einem Handtuch😉 )?

Aus pragmatischen Gründen meinen Geldbeutel, ich denke, ich muss mich auch in der Zukunft ausweisen können. Dann aus emotionalen Gründen meinen Kaffa. Das ist mein kleiner ausgesprochen zerliebter Kaspar, den ich schon seit meiner Geburt besitze. Das dritte Ding fällt mir schwer und ich kann mich nicht entscheiden, ob es mein Fotoalbum wird, oder ob ich meine Brille angeben muss, oder ob ich einfach schreibe: Mein Rucksack, weil ich endlich mal einen gefunden habe, der mir so richtig gut gefällt und ein Rucksack schon immer ein nützliches Ding ist. Ihr dürft euch aussuchen, welche Antwort euch am Besten gefällt.

Ich hoffe, es ist mir jetzt keiner böse, dass ich niemanden nominiere und meine Antworten haben trotzdem gefallen. Vielleicht schaff ich’s ja nächste Woche das erste Mal ein plastikfreies Saisonrezept zu posten.