Getestet: Plastikfreies Klopapier

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, dass ich in der Plastikfreien Zone gewesen bin. (Wer das nocheinmal nachlesen möchte, kann das hier) Für besondere Diskussionen hat damals das Toilettenpapier gesorgt. Klar war ich im ersten Moment sofort begeistert, der Preis lässt einem dann aber schon ein wenig die Kinnlade runter fallen, aber wie ich in meinem Beitrag oben schon gerechnet habe, ist es gar nicht so viel teurer und hat einige andere Vorteile, mit denen auch die Seite naturlieferant (übrigens die gleiche Seite, wie die der Plastikfreien Zone, für alle die sich wundern, wo der Link ist) auch wirbt:

Diesen Zettel haben mein Freund und ich dann ausführlich studiert und waren durchaus überzeugt von allen Vorteilen. Wir haben dann zwei Rollen gekauft und haben uns vorgenommen den Leistungstest zu machen. Hier sind unsere Ergebnisse:

  • Eine durchschnittliche Packung Klopapier kostet um die 2,75€ (Recyclingpapier vom dm) und enthält 8 Rollen. Diese hat bei uns in einem 2 Personenhaushalt vier Wochen gehalten.
  • Die Wunderrolle hat fast 2 Wochen gehalten und hat knapp einen Euro weniger gekostet. Vier Wochen Klopapier kosten uns also 3,58€ statt 2,75€. Wenn man bedenkt, dass man für nur 70ct im Monat mehr ein für die Umweltbilanz um einiges verträglicheres Papier bekommt, dann ist das durchaus ein Betrag, den unsere Haushaltskasse hergibt.
  • Bei der Verwendung sind uns ein paar Dinge aufgefallen: Wer dieses Klopapier kauft, muss sich bewusst sein, dass er keine 5-lagige Schmusedecke für den Popo bekommt, sondern ein ausgesprochen zweckdienliches Klopapier. Trotzdem übertrifft die Wunderrolle komforttechnisch das Schmirgelpapier von der Tankstelle um Welten. Guter Durchschnitt eben.

Wessen Allerwertester nur das weichste und dickste Papier verdient hat, der möge bei der Marke mit dem Bären bleiben. Ich war aber positiv überrascht. Das Papier ist dünner, muss deshalb einmal öfter gefaltet werden kann, hat meinem zarten Po aber geschmeichelt, ist zweckdienlich und wurde deshalb schon wieder gekauft. Diesmal gleich die 24 Rollen.

Meine Deo-Creme

Wie ich ja bereits gestern schon erwähnt habe, muss ich in meinem Bad einiges erneuern. Mein Deo-Creme ist zum Beispiel auch leer und da ich noch nie darüber geschrieben habe, wie ich meine mache, habe ich mir gedacht, es ist mal an der Zeit dafür.

Im Prinzip benutze ich eine Rezeptur, die im Internet sehr präsent ist:

  • 2 El Kokosöl – hat hautpflegende Eigenschaften
  • 1 El Natron – mindert Gerüche und wurde schon von Oma als Zaubermittel gebraucht
  • 1 El Stärke – soll die Transpiration einschränken

Die Mengenverhältnisse strecke ich natürlich immer. Aber ich mache einen weiteren Unterschied. Ich benutze zusätzlich Salbei, da Salbei nicht nur antibakteriell, sondern auch schweißhemmend ist. Perfekt für ein Deo also. Normalerweise macht man sich die schweißhemmende Wirkung mit innerlicher Anwendung zu Nutzen und trinkt Tee. Aber ich habe mir gedacht, es kann ja auch äußerlich nicht schaden. Deshalb zupfe ich einen Salbeizweig auf 4 EL Kokosöl in große Stücke (ich will sie ja nachher wieder raus bekommen), gebe es zusammen in eine Schüssel und stelle es auf die Heizung. (Eine sehr gute Idee, die ich vor kurzem von Ica übernommen habe. Ich habe bis jetzt immer alles im Wasserbad geschmolzen und darauf etwas stehen lassen. Die Heizung ist aber hundertmal praktischer und ressourcenschonender!)

diy deo

Da lasse ich es dann gut einen Tag stehen, fische den Salbei raus und mische es am Abend mit der Stärke und dem Natron. Anschließend kommt es in ein Glas und ist schon fertig. So kann es jeden Morgen unter die Achseln gerieben werden. Den Salbei riecht man nicht, ich kann auch nicht wissenschaftlich belegen, dass er wirklich hilft. Ich bilde es mir zumindest ein – und manchmal versetzt der Glaube ja Berge. Das ist auf jeden Fall erwiesen 😉