Täschchen öffne dich!

Heute öffne ich für euch ganz exklusiv meinen Rucksack! Trommelwirbel, Eskalation! Ich kann die Vorfreude schon spüren …

Spaß beiseite. Die Uni beziehungsweise Schule ist ein Ort, an dem wahnsinnig viel Müll produziert wird. Und ich darf mich da nicht ausnehmen. Erstens bin auch ich sehr empfänglich für schöne Stifte, Schnickschnack und Tand, aber ich versuche mich stark zu zügeln. Zum anderen wird natürlich viel geschrieben, es entsteht eine immense Masse an Papiermüll und auch leergeschriebene Kulis. Vor allem, da ich mich so langsam in der Vorbereitung auf mein erstes Staatsexamen befinde und ich gerne alles optimiert habe, um strategisch lernen zu können, habe ich mir mein Material zurecht gelegt. Das ist jetzt der Inhalt meines Rucksacks, mit dem ich tagtäglich in die Uni fahre:

Das meiste sind natürlich ganz normale Dinge, wie mein Block, mein Kalender, Geldbeutel und meine tolle Soulbottle. Mein Ordner ist aus Karton und wie man sieht, wurden die Trennwände auch schon mehrfach verwendet. Immer dabei ist auch mein Tablet, damit ich nicht jedes Blatt ausdrucken muss und ein Jutebeutel, falls ich spontan mal was einkaufe.

Es gibt aber immer auch noch Optimierungsbedarf. Sehr unzufrieden bin ich mit dem Inhalt meines „Notfalltäschchens“. Da sind Rescue-Bachblüten drin und meine selbstgemachte Handcreme (ich schaue, dass ich da demnächst das Rezept online stelle), aber leider auch Tampons in Plastik, die viel Müll produzieren (die Alternative wäre eine Menstruationstasse, aber das muss alles noch erprobt werden) und Schmerztabletten. Bei Tabletten hilft wohl alles nix, da meine Mama mir letztens erst erklärt hat, dass viele Tabletten ihre Wirkstoffe verlieren, wenn sie nicht unter Schutzatmosphäre verpackt sind. Und ich habe leider so starke Menstruationsschmerzen, dass ich nicht darauf verzichten kann. Diesbezüglich kommt also die Menstruationstasse auf meine To-Do-Liste.

Mein Mäppchen ist auch noch geringfügig optimierungsbedürftig. Ganz offensichtlich das Plastiklineal. Aber wegwerfen, nur weil ich lieber Holz hätte, ist dann auch doof. Solang ich es noch verwenden kann, bleibt es als drin. Mein Füller ist aus Plastik, aber zu seiner Verteidigung: Ich hab ihn schon seit der sechsten Klasse und ist mittlerweile mit einem Converter statt normalen Patronen bestückt. Blöd ist das Tintenfass, das ich dazu gekauft habe. Das hat nämlich einen völlig unnötigen Plastikfuß. Das nächste ist definitiv nicht von LAMY! Manchmal schreibe ich dann doch ganz gerne mit Kugelschreiber. Dieser war ein absoluter Glückstreffer, der war nämlich ein Werbegeschenk. Aber durch die Ummantelung aus Altpapier liegt er super in der Hand und ich habe jetzt herausgefunden, dass die Minen wirklich leicht austauschbar sind. Einfach von hinten die alte Mine herausdrücken, Spitze auf neue Mine setzen und wieder einfügen. Solltet ihr also einmal an diesen tollen Kuli laufen, nehmt ihn mit. Das lohnt sich.

Wie verfahrt ihr an eurem Arbeitsplatz und seht ihr noch Optimierungsmöglichkeiten?

Kräuterernte

Es ist die Zeit, in der die Kräuter zu blühen beginnen und deshalb das meiste Aroma enthalten – Es ist Erntezeit. Doch oftmals kann man von der Ausbeute gar nicht alles verwenden. Aber es gibt mehrere Möglichkeiten schon jetzt vorzusorgen für das ganze Jahr.

kräuter

Eingefrieren

Diese Methode eignet sich vor allem für leichtblättrige Kräuter, zum Beispiel Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, etc. Ich schneide dafür einfach die Kräuter klein und fülle sie entweder portionsgerecht in Eiswürfelformen (da gibt es ja auch schon aus Edelstahl) oder packe sie in ein kleines Gläschen und ab damit in die Gefriere. (Mein Beitrag zum plastikfreien Einfrieren verlinke ich nochmal HIER)

Einlegen in Öl

Hierfür eignen sich vor allem feste mediterrane Kräuter, also Thymian, Salbei, Rosmarin oder Oregano. Und auch mit den Ölen kann experimentiert werden. Geschmacksneutrale Öle wie Raps- oder Sonnenblumenöl heben den Kräutergeschmack in den Vordergrund, Oliven- oder Walnussöl behalten ihren Eigengeschmack. Einfach etwas Kräuter in eine Flasche Öl geben (am besten ohne das Plastikausgieserle oben, weil ja vor allem Fett die Weichmacher löst) und circa eine Woche ziehen lassen. Ich mische auch gerne mal noch Knoblauch oder Chilis mit ins Öl. Macht sich ganz toll auf einer selbst gemachten Pizza.

Kräuteressig

Kräuteröl und -essig bringe ich auch gerne als kleine Präsente mit. Wie für das Öl ein kleines Büschelchen Kräuter (Basilikum, Dill, Kresse, Estragon, Kerbel) sehr sauber gewaschen in eine Flasche Essig packen und ziehen lassen. Auch hier kann natürlich mit Kräutern und verschiedenen Sorten Essig experimentiert werden.

Trocknen

Außerdem trockne ich Kräuter gerne. Sollte in nächster Zeit mal wieder die Sonne rauskommen, kann man die grob zerkleinerten Kräuter schön draußen trocknen lassen. Bei den momentanen Witterungsbedingungen entweder locker ausgebreitet lufttrocknen lassen oder bei 50° Heißluft im Ofen trocknen. Dabei sollte aber unbedingt ein Kochlöffel die Ofentüre aufhalten, damit die entstehende Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn die Kräuter rascheln, können sie luftdicht in ein Glas gepackt und bis zur Verwendung aufbewahrt werden. Geeignet sind sämtliche Kräuter. Bei mir gibt es eine Mischung für meinen Erste-Hilfe-Erkältungstee, da muss dann nur noch Ingwer mit rein und eine Mischung Kräuter der Provence (Bohnenkraut, Liebstöckel, Rosmarin, Thymian, Salbei), die dann in meiner Kräutermühle landet und nach Belieben mein Essen verfeinern kann.

Kräutersalze

Absolut ein Muss für jeden, der gerne kocht. Ich liebe das Kräutersalz. Es ist zwar die Methode, die Kräuter am kürzesten konserviert, aber es hält bei mir leider eh nie so lange. Gemacht wird’s folgendermaßen: ca. 100g Kräuter sehr fein wiegen und mit einem gehäuftem Esslöffel Salz mischen. Hierfür eignen sich wirklich alle Kräuter. Was allerdings bedacht werden sollte, ist die Verwendung der Kräuter in der Küche. Deshalb mische ich für meine Kräutersalze gerne entweder Kräuter, die mitgekocht werden möchten (Oregano, Thymian, Rosmarin) oder solche, die eben erst beim Anrichten mit auf das Essen gegeben werden wollen (Petersilie, Dill, Schnittlauch). Dementsprechend sollte dann natürlich auch das Salz verwendet werden.

Habt ihr noch mehr Ideen, was alles Tolles angestellt werden kann mit den eigenen Kräutern?


Dieser Beitrag wandert auch mal wieder auf die nachhaltige Blogparade {EiNaB}.

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Zero-Waste Supermärkte

Weil ich gerade mal wieder darauf gestoßen wurde und darüber erfahren durfte, dass es demnächst auch in Augsburg einen Unverpackt-Laden geben soll, wollte ich euch alle an meiner Freude teilhaben lassen. Hier findet ihr den Link von Ze.tt, der eine schöne Übersicht über zero-waste Märkte bietet und für alle aus Augsburg packe ich auch gleich mal direkt den link zu rutanatur dazu. Ich bin voller Euphorie und freue mich schon auf die Eröffnung.

Vegetarische Maultaschen

Heute wieder ein Beitrag aus der Reihe „selbst gemacht, statt in Plastik gekauft“. Ich hatte letztens spontan unglaublich Lust auf Maultaschen. Und ich muss gestehen, dass ich nicht fanatisch genug bin, um mir diese Gelüste dann zu verbieten. Also bin ich los, habe welche gekauft, gegessen und mich unglaublich geärgert, dass jetzt doch wieder die Plastikverpackung davon in meiner Plastikmüllkiste gelandet ist. Und so entstand die Idee, mir einen Sonntag richtig Zeit zu nehmen und eine große Portion Maultaschen zu machen, so viele, dass ich auch noch einfrieren kann und immer auf Vorrat zu haben.

maultaschen

Ein Rezept dafür habe ich leider nicht, also bin ich mehr intuitiv vorgegangen. Der Teig ist ein klassischer Nudelteig aus

  • 300g Mehl
  • 100g Hartweizengries
  • 2 Prisen Salz
  • 4 Eier
  • 2 EL Rapsöl

Diese Zutaten werden so lange geknetet, bis ein homogener Teig entsteht. Dann sollte der Teig mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen. In der Zwischenzeit kann aus

  • 400g Karotten
  • 400g Lauch
  • 400g Sellerie
  • 1 Bund Petersilie
  • etwas Liebstöckel
  • Salz

eine Suppe gekocht werden. Ich habe das Gemüse dazu fein gehobelt und alles zusammen in meinem Schnellkochtopf mit Wasser übergossen und 20 Minuten gekocht. Danach das Gemüse durch ein Geschirrtuch abseihen, die Brühe dabei auffangen. Alles auskühlen lassen, damit die zukünftige Füllung im Tuch ausgewrungen werden kann. Es sollte so viel Flüssigkeit wie möglich ausgedrückt werden. Dazu kommen dann

  • 1 Bund Petersilie, klein gehackt
  • 2-3 alte Semmeln, klein geschnitten
  • 4 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • 2 EL Joghurt

Die Füllung ordentlich durchkneten. Den Teig hauchdünn ausrollen. Es sollte entweder die Arbeitsfläche zu sehen sein, oder Teig löst sich, wenn man leicht darunter pustet von der Arbeitsfläche. Diesen Teig dann in Quadrate schneiden und den oberen Rand und die Seitenränder mit Wasser oder Eiweiß als Kleber bestreichen. Den nicht bepinselten Teig mit Füllung bestreichen und die Maultaschen in Richtung des oberen Endes aufrollen. Ähnlich wie bei Ravioli die Seitenränder mit einer Gabel andrücken. Dann nur noch portionsweise in der entstandenen Brühe 10 Minuten köcheln lassen. Die entstandenen Maultaschen können entweder gleich gegessen, später nochmal gebraten oder auf Vorrat eingefroren werden.

Ich habe gleich mehrere eingefroren. Die angegebene Menge reicht in unserem zwei Personen Haushalt für etwa vier Mahlzeiten. Gleich mehr machen rentiert sich auf jeden Fall, da es zugegebenermaßen ein tagesfüllendes Programm ist. Ich war gestern gut beschäftigt und werde es auch morgen noch einmal sein, da ich beim Teig die doppelte Menge gemacht habe und deshalb noch die Hälfte in meinem Kühlschrank darauf wartet weiter verarbeitet zu werden. Mit Nudelmaschine wäre es bestimmt schneller gegangen, habe ich aber leider nicht.

Ohne mich selbst loben zu wollen, der Aufwand war’s so was von Wert. Kein Vergleich zu den gekauften Maultaschen. Man schmeckt jede Zutat und auch der Teig schmeckt nicht so künstlich. Ich bin ein wenig stolz und hoffe, ich konnte damit den einen oder anderen dazu inspirieren, etwas selbst zu machen, anstatt es in Plastik zu kaufen.

 

Getestet: Plastikfreies Klopapier

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, dass ich in der Plastikfreien Zone gewesen bin. (Wer das nocheinmal nachlesen möchte, kann das hier) Für besondere Diskussionen hat damals das Toilettenpapier gesorgt. Klar war ich im ersten Moment sofort begeistert, der Preis lässt einem dann aber schon ein wenig die Kinnlade runter fallen, aber wie ich in meinem Beitrag oben schon gerechnet habe, ist es gar nicht so viel teurer und hat einige andere Vorteile, mit denen auch die Seite naturlieferant (übrigens die gleiche Seite, wie die der Plastikfreien Zone, für alle die sich wundern, wo der Link ist) auch wirbt:

Diesen Zettel haben mein Freund und ich dann ausführlich studiert und waren durchaus überzeugt von allen Vorteilen. Wir haben dann zwei Rollen gekauft und haben uns vorgenommen den Leistungstest zu machen. Hier sind unsere Ergebnisse:

  • Eine durchschnittliche Packung Klopapier kostet um die 2,75€ (Recyclingpapier vom dm) und enthält 8 Rollen. Diese hat bei uns in einem 2 Personenhaushalt vier Wochen gehalten.
  • Die Wunderrolle hat fast 2 Wochen gehalten und hat knapp einen Euro weniger gekostet. Vier Wochen Klopapier kosten uns also 3,58€ statt 2,75€. Wenn man bedenkt, dass man für nur 70ct im Monat mehr ein für die Umweltbilanz um einiges verträglicheres Papier bekommt, dann ist das durchaus ein Betrag, den unsere Haushaltskasse hergibt.
  • Bei der Verwendung sind uns ein paar Dinge aufgefallen: Wer dieses Klopapier kauft, muss sich bewusst sein, dass er keine 5-lagige Schmusedecke für den Popo bekommt, sondern ein ausgesprochen zweckdienliches Klopapier. Trotzdem übertrifft die Wunderrolle komforttechnisch das Schmirgelpapier von der Tankstelle um Welten. Guter Durchschnitt eben.

Wessen Allerwertester nur das weichste und dickste Papier verdient hat, der möge bei der Marke mit dem Bären bleiben. Ich war aber positiv überrascht. Das Papier ist dünner, muss deshalb einmal öfter gefaltet werden kann, hat meinem zarten Po aber geschmeichelt, ist zweckdienlich und wurde deshalb schon wieder gekauft. Diesmal gleich die 24 Rollen.

Liebster Award

Menschneskinders! Man möge es mit verzeihen, dass ich in letzter Zeit so blogunlustig war. Deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ich auf die Nominierung von Pip geantwortet habe. Die hat mich nämlich schon vor einiger Zeit für den Liebster Award verlinkt. Ich muss dazu vielleicht kurz erklären, worum es sich handelt. Das Motto lautet „Discover new blogs“. Zu diesem Zwecke sollen sich Blogger mit weniger als 300 Folgen gegenseitig verlinken um sich gegenseitig zu unterstützen. Und eben da setzt jetzt auch mein Problem schon an: Ich fühle mich wahnsinnig geehrt vorgeschlagen worden zu sein, möchte aber aus verschiedenen Gründen nicht weiter vorschlagen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, auf die mir gestellten Fragen zu antworten, aber leider damit die Kette zu unterbrechen. Man möge es mir verzeihen.

Welches Ziel verfolgst du mit deinem Blog bzw. was ist deine Motivation, ihn zu schreiben?

Ziel an sich verfolge ich keines. Mir fällt es leichter, solch große Projekte anzugehen, wenn ich das Gefühl habe in eine Gruppe integriert zu sein. Deshalb habe ich den Weg eines Blogs gewählt. Einfach um zu inspirieren, aber auch um inspiriert zu werden.

Woher nimmst du die Ideen für deine Blogeinträge? Wer oder was inspiriert dich?

Probleme 🙂 Probleme sind die größte Inspiration. Für die Lösungen bin ich dann viel auf pinterest unterwegs oder anderen Websites wie smarticular.

Hast du bestimmte Rituale beim Bloggen?

Absolut nicht. Ich schaff’s ja nicht einmal einen regelmäßigen Turnus einzuhalten. Ich würde gerne monatlich ein plastikfreies Rezept posten. Mit saisonalen Zutaten, die vielleicht auch etwas unbekannt sind. Wer aber regelmäßig meinen Blog ließt, der weiß, dass ich das noch nie gemacht habe. Ich sollte mir das aber jetzt definitiv vornehmen!

Womit verbringst du deine (Frei-)Zeit, sofern du nicht gerade bloggst?

Mit meinem Studium, mit meiner Arbeit auf dem Stadtmarkt, die ich sehr gerne mache. Allein schon, weil sie mir sehr viel Raum für mein größtes Hobby gibt, das Kochen. Früher stand ich noch mindestens einmal jährlich in meiner Heimatstadt auf der Theaterbühne, jetzt ist mir das aber mit pendeln und Arbeit und pipapo zu viel.

Was war das Verrückteste oder Außergewöhnlichste, das du in deinem Leben bisher gemacht hast?

Ich glaube das Verrückteste war das Um-die-Wette-Trampen nach Salzburg. Zwei zweier Teams vormittags los, abends da, gefeiert, die Nacht in einer Sparkassenfiliale verbracht und mim Zug heim.

Gibt es eine bestimmte Philosophie/ Religion o.ä. an der du dein Leben ausrichtest?

Religion ist ein schwer erklärbares Thema. Ich bin katholisch erzogen und auch durchaus gläubig. Hätte die Frage also geheißen: „Bist du gläubig?“ hätte ich definitiv mit JA geantwortet. Da aber die Frage um Religion ging und Religion für mich immer mit Kirche verbunden ist wird’s kompliziert. Weil die Kirche ist nicht mein Fall. Das heißt also, dass ich mich durchaus daran orientiere, ob Gott mit dem einverstanden ist, was ich tue, aber dazu muss ich nicht in die Kirche und zur Beichte oder so, weil er mich doch überall sieht.

Welches Lied singst du momentan unter der Dusche/ beim Autofahren/ wenn dich niemand hört?

Dank meinem Freund hab‘ ich heute morgen den Swansea City Song „Take me to the Vetch Field“ gesungen. Ich habe zwar weder eine Verbindung zu Swansea und noch weniger zu Fußball, aber der Song geht ins Ohr.

Womit kann man dich zum Lachen bringen?

Mit Märchen in Dialekten und Pipikaka-Humor 🙂

(Von Mona geklaut:) Dein Haus muss einer intergalaktischen Autobahn weichen und du hast nur wenige Minuten Zeit, es zu verlassen – welche drei Dinge nimmst du mit (von der Familie einmal abgesehen und einem Handtuch😉 )?

Aus pragmatischen Gründen meinen Geldbeutel, ich denke, ich muss mich auch in der Zukunft ausweisen können. Dann aus emotionalen Gründen meinen Kaffa. Das ist mein kleiner ausgesprochen zerliebter Kaspar, den ich schon seit meiner Geburt besitze. Das dritte Ding fällt mir schwer und ich kann mich nicht entscheiden, ob es mein Fotoalbum wird, oder ob ich meine Brille angeben muss, oder ob ich einfach schreibe: Mein Rucksack, weil ich endlich mal einen gefunden habe, der mir so richtig gut gefällt und ein Rucksack schon immer ein nützliches Ding ist. Ihr dürft euch aussuchen, welche Antwort euch am Besten gefällt.

Ich hoffe, es ist mir jetzt keiner böse, dass ich niemanden nominiere und meine Antworten haben trotzdem gefallen. Vielleicht schaff ich’s ja nächste Woche das erste Mal ein plastikfreies Saisonrezept zu posten.

DIY Toastbrot

toastbrot

Wir beide essen total gerne Toastbrot und dass es das nur in Plastikbeuteln gibt, war mir schon ganz lange ein Dorn im Auge und da hab ich mal gegoogelt. Dabei bin ich dann auf smarticular auf dieses Rezept gestoßen:

  • 500g Mehl Typ 550
  • 10g Butter
  • 10g Salz
  • 300ml Wasser
  • 50ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe

Die Zutaten alle verkneten und eine Stunde gehen lassen. Anschließend noch einmal mit zusätzlich ein wenig Mehl durch kneten. Dann eine Kastenform ordentlich einfetten und den Teig einfüllen. Ich habe eine 30cm Königskuchenform, da geht der Teig genau rein. Beim ersten Toastbrot habe ich mich noch nicht getraut die ganze Menge zu machen, aus Angst ihn nicht in die Form zu bekommen. Wie man aber auf dem Foto erkennt, hätte ich das ruhig machen können. In der Form darf der Teig dann noch für mindestens eine Stunde gehen. Dann kommt er abgedeckt mit Alufolie (man kann auch einfach ein Backblech oder ähnliches auf die Form legen) für 25 Minuten bei 200° Umluft in den Ofen. Danach kommt die Alufolie ab und das Brot darf noch 5 Minuten Farbe bekommen.

Soweit das Rezept, wie ich es gefunden habe. Ich mag allerdings Brote mit „Kerndln“ und in etwas dunkler. Deshalb werde ich ab dem nächsten Mal Vollkornmehl verwenden, außerdem habe ich in meinen Teig Haferflocken gemischt, die geben eine leichte Süße und Leinsamenschrot. Da bin ich auf die klassische Verpackungslüge reingefallen. Ich habe den Pappkarton zwar extra geschüttelt, um zu hören, ob drinnen nochmal Plastik ist, aber der Schütteltest hat versagt 😦 Das ärgert mich immer ungemein! Naja, jetzt hab ich die Leinsamen schon so, dann kann ich sie auch für weitere Brote verwenden, aber ich Zukunft gibt’s die nicht mehr. Da muss ich mir doch mal plastikfreie Sonnenblumenkerne oder so was besorgen. Ich mag den Knack im Brot einfach gern.

Abgesehen davon schmeckt das Toastbrot toll. Richtig schön fluffig und kann auch echt gut getoastet werden. Ich bewahre das Brot in ein Küchentuch gewickelt im Kühlschrank auf. Auch, wenn’s nicht so lange überlebt hat 🙂


Und ab damit auf {EiNaB}Logo-EiNaB